Take Three – Die „Drei Guyanas“ als beliebte Kombi-Destination

08.03.2021 Durch Julia Hövelkamp.

Viele Fans des nördlichen Südamerikas halten es mit dem tapferen Schneiderlein der Brüder Grimm. „Sieben auf einen Streich“ sind es zwar nicht, doch besuchen die meisten naturbegeisterte Touristen hier im Rahmen einer Rundreise immerhin drei Länder in einem Rutsch.

Die Rede ist von den „Drei Guyanas“, die eingerahmt von Venezuela und Brasilien erdgeschichtlich eine der ältesten und vielfältigsten Regionen der Welt sind. Guyana (ehemals British Guyana), Surinam sowie Französisch Guyana liegen nicht nur fein aufgereiht nebeneinander an der Atlantikküste. Sie sind auch ein riesiges, zusammenhängendes Biotop, das zu mehr als 80% von Regenwald bedeckt ist. Ein Dorado für jeden Urlauber, der die Entdeckung unberührter Natur dem sorglosen Nichtstun am Strand den Vorzug gibt.

Und ein Paradies für Tiere. Hier findet man das weltweit größte Nagetier (Capybara) und den größten Süßwasserfisch (Arapaima), den exotischen Ameisenbären, den riesigen Mohrenkaiman oder auch den Harpyie, einen der mächtigsten Adler des Planeten. Zudem sind die Küstenregionen wichtige Nistplätze für Wasserschildkröten.

So bunt wie die Tierwelt ist auch die Bevölkerung. Als Resultat der kolonialen Vergangenheit zeigen sich hier starke britische (Guyana), niederländische (Surinam) und französische (Franz. Guyana) Einflüsse. Zusammen mit den Nachfahren einstiger Sklaven sowie den verschiedenen indigenen Bevölkerungsgruppen ergibt sich so ein aufregender Mix.

 

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Autorin: Julia Hövelkamp. (8 posts) 

Julia ist bei OTT Ansprechpartnerin für die Kunden im deutschsprachigen Markt. Sie ist in der PR und Social Media zu Hause und liebt es, neue Länder und Kulturen zu erkunden. Sie bringt immer ein kleines Andenken von ihren Reisen zurück.